2. Nov 2007
Unterwegs ist man ja froh um jedes Gerät, das man nicht dabei haben muss. Dank dem Mobiltelefon sind Taschenrechner und Reisewecker bereits auf der Liste verzichtbarer Geräte gelandet. Die Digitalkamera wird sich bald dazugesellen.
Das K850 von Sony Ericsson (750 Franken) ist eines der Handys, das diesen Trend einläutet. Man könnte es als Kamera mit rückseitig angebrachtem Mobiltelefon bezeichnen – wenn das nicht den anderen Funktionalitäten Unrecht täte. Als da wären: Webbrowser, RSS-Reader, Lagesensor, der das Bild in der Anzeige dreht oder Spiele steuern hilft, Musikplayer, E-Mailprogramm, Wecker, Spielkonsole, Bluetooth-Fernbedienung für die PowerPoint-Präsentation etc. Und dann bietet es noch einen Musikerkennungsservice an, der sogar vor den exotischeren Interpreten aus meiner Sammlung nicht kapituliert („Haindling“, „Laurie Anderson“ oder „Doe Maar“). So gehts: einfach „TrackID“ einschalten, das Handy vor den Lautsprecher halten, dann sampelt das Programm ein paar Sekunden der Musik, schicjt die Daten an eine Datenbank und die antwortet mit Songtitel, Album und Interpret.
Und eben: zusätzlich ists von vorn eine echte Digitalkamera (nur das Stativgewinde fehlt) mit 5 Megapixel Auflösung (meine erste Digitalkamera hatte 2 Megapixel und ihre Bilder konnten trotzdem schon seitenfüllend in der Zeitung abgedruckt werden). Sowie richtigem Xenon-Blitz für gut ausgeleuchtete Nachtaufnahmen. Scharf sind die Bilder dank Autofokus-Objektiv, so dass man damit auch Dokumente abfotografieren kann. Jetzt kann meine „richtige“ Digitalkamera immer öfter zu Hause bleiben – ein Mobiltelefon muss ja so oder so mit.

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