Das Beste aus allen Welten im Alltag
Ich gebs ja zu: Ich bin ein bisschen über-ausgerüstet. BlackBerry, iPhone, Android, Kindle, iPad … Andererseits erlaubt mir dies, die jeweiligen Geräte wirklich genau dann zu nutzen, wenn sie am besten dafür geeignet sind.
Nehmen wir das Beispiel E-Mail: Der BlackBerry zeigt mir durch Vibrieren an, dass ein neuesMail gekommen ist. Noch im Laufen kann ich ihn zücken, schnell checken, worum es geht, und wenn nötig auch einhändig eine kurze Antwort schicken.
Für jedes Mail das richtige Gerät – Handelt es sich um eine längeres Mail mit Attachments, dann greife ich doch ganz gerne zum iPhone. Erfordert das Mail eine längere Antwort, dann wird jedoch wieder auf dem BlackBerry geantwortet, weil dessen Tastatur nach wie vor unerreicht ist. Es sei denn, ich setze mich für längere Zeit irgendwo hin. Dann tippe ich auch gern auf dem iPad. Entweder auf der recht guten virtuellen Tastatur oder auf der separat erhältlichen Bluetooth-Volltastatur.
Bin ich allerdings im Ausland, dann benutze ich für alles denBlackBerry, denn dieser geht am sparsamsten mit der Bandbreite um.
Auch beim Surfen hat jedes meiner Geräte seine ganz bestimmten Vorteile: Mobile Versionen von Webseiten kann auch der BlackBerry-Browser gut anzeigen. Für ausgewachsene Sites muss jedoch der Browser auf einemApple-Gerät oder dem Android her.
Termine mit BlackBerry, Lesen mit Kindle –
Termine lassen sich zwar grundsätzlich mit allen verwendeten Geräten verwalten und synchronisieren. Jedoch zeigt einembloss der BlackBerry auch die Verfügbarkeit von Einzuladenden aus der eigenen Organisation an. Oder er schlägt gar den nächstmöglichen, allen passenden Termin vor. Auch Termine auf «privat» setzen kann bloss der BlackBerry.
Nur imNotfall lese ich aber auf dem BlackBerry lange Texte, obwohl sich dort mit der Leerschlagtaste komfortabel seitenweise blättern lässt. Aber auf dem Gebiet der Buchstabendarstellung ist halt ein Reader mit elektronischer Tinteunschlagbar.Vorallembei Sonnenschein. Dann sind die hintergrundbeleuchteten Displays von Handys und Tablets echt mühsam zu lesen.
Elektronische Tinte hingegen hat einen Kontrast wie Papier – vorerst halt nur in Schwarz-Weiss, aber für Texte reicht das ja. Ich benutze momentan den Kindle von Amazon. Darauf lassen sich Bücher und Zeitungen konsumierensowiedirektaufsGerätgemailtePDF-und Word-Attachments.
Navigieren mitGoogleMaps und StreetView – Als Navigationshilfen eigenen sich zwar alleGeräte recht gut. Unübertroffen ist im Moment aber das Android-Handy Nexus One, das nicht nur Google Maps drauf hat, sondern auch eine Turn-by-Turn-Navigation inklusive (leicht blecherner) Stimme anbietet.
Das Coolste daran: Wenn vom Ort der Verzweigung ein StreetView-Bild vorliegt, dann wechselt die Ansicht automatisch in diesen Modus und zeigt als Foto, wo die richtige Abzweigung ist.
Das iPad nomadisch und das Notebook nur noch … –
Generell kann man sagen: iPhone, BlackBerry und Android-Handy benutze ich mobil, manchmal im Gehen. Es lohnt sich, auch für bloss 20 Sekunden das Gerät zu behändigen.
Das iPad verwende ich nomadisch: wenn ich mindestens ein paar Minuten Zeit habe und einen Ort, an dem ich mich hinsetzen kann. Es ist sofort eingeschaltet und bietet mir die Entsprechungen zu Microsofts Office-Anwendungen: Pages (ist wie Word, dieser Text hier wurde zum Beispiel damit verfasst), Numbers (wie Excel), Keynote (wie PowerPoint) und das Mailprogramm, das auch mit Mails von Exchange-Servern klarkommt.
Daher ersetzt mir das iPad sehr oft den Notebook. Den verwende ich eigentlich nur noch, wenn ich mit mehreren Fenstern oder Programmen gleichzeitig arbeiten muss.
Peter Wolf ist Projektleiter Multimedia und Redaktor bei Ringier.

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